Kohl, ein Blattgemüse, stammt ursprünglich aus dem alten Europa. Nach Tausenden von Jahren der Evolution ist er zu einem wichtigen Bestandteil der täglichen Ernährung der Menschen auf der ganzen Welt geworden. Kohl gehört zur Familie der Kreuzblütler und sein wissenschaftlicher Name lautet
Brassica oleracea
und umfasst viele verschiedene Sorten, jede mit ihren eigenen Merkmalen. Kohl ist nicht nur köstlich, sondern auch wegen seines hohen Nährwerts und seiner vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten beliebt. Wie also gelang es diesem scheinbar gewöhnlichen Gemüse, die Welt zu erobern?
Kohl wird normalerweise im ersten Jahr seines Wachstumszyklus geerntet, wenn Sie aber Samen sammeln möchten, müssen Sie ihn bis ins zweite Jahr hinein anbauen.
Die Geschichte des Kohls lässt sich bis ins Jahr 1000 v. Chr. zurückverfolgen. In Europa wurde er erstmals von Menschen domestiziert. Archäologischen Funden zufolge steht Kohl seit dem alten Ägypten auf dem Tisch der Menschen. Obwohl Kohl damals im Niltal noch nicht heimisch war, wurde er dokumentiert. Beispielsweise erwähnte der antike griechische Gelehrte und Botaniker Theophrastus die Existenz von Kohl und beschrieb seine medizinischen Eigenschaften.
Zur Römerzeit galt Kohl als Luxusgut und es gibt Aufzeichnungen, die belegen, dass das Gemüse im Mittelalter einen wichtigen Teil der europäischen Küche darstellte.
Im Laufe der Zeit haben sich viele Kohlsorten entwickelt, darunter glatter Grünkohl, Rotkohl und krausblättriger Wirsing. Diese vielfältigen Formen und Farben sind nicht nur attraktiv, sondern machen sie auch zu einem wichtigen Bestandteil der kulinarischen Kultur vieler Länder. Besonders in Deutschland und Skandinavien wird Kohl häufig zur Herstellung des traditionellen Sauerkrauts verwendet, um Seeleuten dabei zu helfen, Skorbut vorzubeugen.
Mit der zunehmenden geografischen Erkundung verbreitete sich Kohl schnell nach Amerika und Asien. Daher hat das Aufkommen des Kohls an diesen Orten zweifellos die Essgewohnheiten der einheimischen Bevölkerung verändert. Darüber hinaus erfreut sich Kohl aufgrund seines hohen Gehalts an Vitamin K, Vitamin C und Ballaststoffen bei der gesunden Ernährung moderner Menschen zunehmender Beliebtheit.
Im Jahr 2020 erreichte die weltweite Produktion von Kohl und anderen Kreuzblütlergemüsen 71 Millionen Tonnen, wovon 48 % auf China entfielen.
In der modernen Produktion wächst Kohl am liebsten in gut entwässerten Böden, und eine sonnige Umgebung kann sein gesundes Wachstum fördern. Mit dem Fortschritt der Technologie wurden viele verbesserte Varianten entwickelt, um den Anforderungen verschiedener Märkte gerecht zu werden. Diese Sorten verfügen nicht nur über einen innovativen Geschmack, sondern weisen auch eine verbesserte Resistenz gegen Schädlinge und Krankheiten sowie gesteigerte Erträge auf.
Allerdings ist der Kohlanbau nicht ohne Schwierigkeiten. Aufgrund des hohen Nährstoffbedarfs kommt es häufig zu Problemen mit Spurenelementmangel und Krankheiten. Zu den Krankheiten, die Kohlanbauer häufig plagen, zählt die Schwarzfäule. Daher müssen die Erzeuger entsprechende landwirtschaftliche Technologien und Strategien anwenden, um diese Herausforderungen zu bewältigen und eine gute Ernte sicherzustellen.
Für einen nachhaltigen Kohlanbau ist der richtige pH-Wert des Bodens sowie ausreichend Stickstoff, Phosphor, Kalium und andere Elemente erforderlich, um ein gesundes Wachstum zu fördern.
Wenn wir auf die Geschichte des Kohls zurückblicken, von der antiken Zivilisation bis zur modernen Gesellschaft, ist Kohl nicht nur ein Gemüse, sondern auch ein Symbol der Kultur. Es gibt viele Möglichkeiten, Kohl zuzubereiten. Ob roh, eingelegt, gebraten oder gekocht, er kann in verschiedene Gerichte eingearbeitet werden, was überraschend ist. Und wie behält Kohl heute seine Bedeutung in einer sich weltweit rasch verändernden Ernährung? Dies hat bei uns neue Gedanken ausgelöst?