ögliche Risiken einer Cholezystostomie: Wissen Sie, welche Unfälle passieren können

Die Cholezystostomie oder Cholezystotomie ist ein wichtiger medizinischer Eingriff, der in erster Linie zur Behandlung von Erkrankungen der Gallenblase, insbesondere einer akuten Cholezystitis, eingesetzt wird. Mit diesem Verfahren kann der Arzt durch die Haut eine Öffnung in der Gallenblase schaffen, um den Abfluss der Galle zu erleichtern. Allerdings ist dieser Eingriff wie jeder andere medizinische Eingriff mit einer Reihe von Risiken und Komplikationen verbunden, die für die Patienten Anlass zur Sorge geben können.

Indikationen zur Cholezystostomie

Eine Cholezystostomie wird normalerweise durchgeführt, wenn eine Person an einer schweren Cholezystitis leidet und für eine herkömmliche Operation kein geeigneter Kandidat ist.

Diese Operation ist in bestimmten Situationen angezeigt, darunter:

  • Kritisch instabile Patienten vertragen keine Operation
  • Patienten, die keine Narkose vertragen
  • Hochrisikopatienten mit schwerer systemischer Erkrankung
  • Patienten, die auf die medizinische Behandlung nicht ansprechen (keine Besserung nach 72 Stunden medizinischer Behandlung)
  • Schwere akute Cholezystitis gemäß den Tokioter Richtlinien
Kontraindikationen der Cholezystostomie

Es gibt einige Kontraindikationen, die bei der Durchführung dieser Operation besondere Aufmerksamkeit erfordern, darunter:

  • Abnorme Gerinnungsfunktion
  • Das Vorhandensein von Verdauungstraktinhalt zwischen Gallenblase und Haut (erhöhtes Risiko einer Organperforation)
  • Gallenperitonitis
  • Aszites

Perkutane Cholezystostomie

Chirurgischer Ansatz

Die perkutane Cholezystostomie wird üblicherweise bildgesteuert durchgeführt, hauptsächlich mittels Ultraschall oder computergestützter Röntgenbildgebung.

Der gebräuchlichste Weg ist der transhepatische Weg, der das Risiko eines Gallenlecks verringert, jedoch das Risiko einer Leberblutung erhöht.

Die beiden Hauptansätze umfassen:

  • Leberweg: Dies ist der häufigste Weg, der direkt durch die Leber in die Gallenblase führt. Der Vorteil besteht darin, dass dadurch das Risiko eines Gallenlecks verringert wird.
  • Peritonealer Weg: Dieser Ansatz wird gewählt, wenn anatomische Probleme oder eine Lebererkrankung einen Zugang zur Leber ausschließen, kann aber mit einem größeren Gallenverlust verbunden sein.

Chirurgische Technik

Vor der Operation überprüft der Arzt die Bilddaten des Patienten umfassend und führt relevante klinische Untersuchungen durch, um die Stabilität des Patienten sicherzustellen.

Bei einer Operation wird eine Cholezystostomie üblicherweise mit der Seldinger-Technik oder der Trokar-Technik durchgeführt, um einen Drainageschlauch einzuführen.

Unabhängig davon, welche Technik verwendet wird, wird der Arzt sicherstellen, dass das Instrument mit minimalem Risiko und Wirksamkeit eingeführt wird.

Komplikationen der Operation

Obwohl die Komplikationsrate bei einer Cholezystostomie bei etwa 10 % liegt, sollten Sie dennoch auf die folgenden Komplikationen achten:

  • Katheter hat sich gelöst oder ist verstopft
  • Gallenleckage Starke Blutungen oder Infektionen

Es ist erwähnenswert, dass sich der transhepatische Ansatz bei der Verringerung von Organperforationen und Gallenlecks als vorteilhaft erwiesen hat.

Entscheidungen zur endoskopischen Cholezystostomie

Die endoskopische Cholezystostomie gilt als Alternative zur perkutanen Cholezystostomie und ist vor allem für Patienten angezeigt, bei denen eine Operation nicht möglich ist.

Endoskopische ultraschallgesteuerte Gallenblasendrainage

Dies ist eine Technik mit einer hohen Erfolgsrate und relativ wenigen Komplikationen, sie birgt jedoch auch das Risiko einer Stentobstruktion, die einen erneuten chirurgischen Eingriff erforderlich macht.

Abschluss

Obwohl eine Cholezystostomie die Symptome einer Cholezystitis lindern kann, geht sie auch mit bestimmten potenziellen Risiken einher. Von chirurgischen Indikationen und Kontraindikationen bis hin zur postoperativen Behandlung und möglichen Komplikationen müssen Ärzte und Patienten zusammenarbeiten, um Risiken zu reduzieren und optimale Behandlungsergebnisse sicherzustellen. Wie sollten Patienten diese potenziellen Risiken und Vorteile bei ihrer Entscheidung für eine Operation abwägen?

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