Die Cholezystostomie oder Cholezystotomie ist ein wichtiger medizinischer Eingriff, der in erster Linie zur Behandlung von Erkrankungen der Gallenblase, insbesondere einer akuten Cholezystitis, eingesetzt wird. Mit diesem Verfahren kann der Arzt durch die Haut eine Öffnung in der Gallenblase schaffen, um den Abfluss der Galle zu erleichtern. Allerdings ist dieser Eingriff wie jeder andere medizinische Eingriff mit einer Reihe von Risiken und Komplikationen verbunden, die für die Patienten Anlass zur Sorge geben können.
Eine Cholezystostomie wird normalerweise durchgeführt, wenn eine Person an einer schweren Cholezystitis leidet und für eine herkömmliche Operation kein geeigneter Kandidat ist.
Diese Operation ist in bestimmten Situationen angezeigt, darunter:
Es gibt einige Kontraindikationen, die bei der Durchführung dieser Operation besondere Aufmerksamkeit erfordern, darunter:
Die perkutane Cholezystostomie wird üblicherweise bildgesteuert durchgeführt, hauptsächlich mittels Ultraschall oder computergestützter Röntgenbildgebung.
Der gebräuchlichste Weg ist der transhepatische Weg, der das Risiko eines Gallenlecks verringert, jedoch das Risiko einer Leberblutung erhöht.
Die beiden Hauptansätze umfassen:
Vor der Operation überprüft der Arzt die Bilddaten des Patienten umfassend und führt relevante klinische Untersuchungen durch, um die Stabilität des Patienten sicherzustellen.
Bei einer Operation wird eine Cholezystostomie üblicherweise mit der Seldinger-Technik oder der Trokar-Technik durchgeführt, um einen Drainageschlauch einzuführen.
Unabhängig davon, welche Technik verwendet wird, wird der Arzt sicherstellen, dass das Instrument mit minimalem Risiko und Wirksamkeit eingeführt wird.
Obwohl die Komplikationsrate bei einer Cholezystostomie bei etwa 10 % liegt, sollten Sie dennoch auf die folgenden Komplikationen achten:
Es ist erwähnenswert, dass sich der transhepatische Ansatz bei der Verringerung von Organperforationen und Gallenlecks als vorteilhaft erwiesen hat.
Die endoskopische Cholezystostomie gilt als Alternative zur perkutanen Cholezystostomie und ist vor allem für Patienten angezeigt, bei denen eine Operation nicht möglich ist.
Endoskopische ultraschallgesteuerte GallenblasendrainageDies ist eine Technik mit einer hohen Erfolgsrate und relativ wenigen Komplikationen, sie birgt jedoch auch das Risiko einer Stentobstruktion, die einen erneuten chirurgischen Eingriff erforderlich macht.
AbschlussObwohl eine Cholezystostomie die Symptome einer Cholezystitis lindern kann, geht sie auch mit bestimmten potenziellen Risiken einher. Von chirurgischen Indikationen und Kontraindikationen bis hin zur postoperativen Behandlung und möglichen Komplikationen müssen Ärzte und Patienten zusammenarbeiten, um Risiken zu reduzieren und optimale Behandlungsergebnisse sicherzustellen. Wie sollten Patienten diese potenziellen Risiken und Vorteile bei ihrer Entscheidung für eine Operation abwägen?