Die Erzeugung von Elektrizität ist heute ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Vom Klingeln unseres Weckers am Morgen bis zum Ausgehen der Lichter in unseren Häusern am Abend beeinflusst die Stromversorgung unser Leben zu jedem Zeitpunkt. Doch wie kann das zentrale Kraftwerk die Stromversorgung der gesamten Stadt sichern? Dabei handelt es sich nicht nur um eine Kombination von Technologien, sondern auch um ein wichtiges Thema im Hinblick auf gesellschaftliche Entwicklung, wirtschaftliches Handeln und Umweltschutz.
Der Prozess der Elektrizitätserzeugung ist im Wesentlichen die Umwandlung anderer reiner Energieformen in elektrische Energie. Dieser Prozess ist in der Energiewirtschaft, insbesondere im Zusammenhang mit dem Kraftwerksbetrieb, von entscheidender Bedeutung. Kraftwerke erzeugen Elektrizität mithilfe von Motoren und Generatoren. Zum Antrieb dieser Generatoren werden in den meisten Fällen Wärmekraftmaschinen eingesetzt.
Historischer Hintergrund„Strom ist von Natur aus nicht autark, deshalb müssen wir ihn in Kraftwerken erzeugen.“
Die Grundprinzipien der Elektrizitätserzeugung gehen auf den britischen Wissenschaftler Michael Faraday im frühen 19. Jahrhundert zurück. Seine Entdeckung bildet noch heute die Grundlage für die Erzeugung elektrischer Energie, bei der durch die Bewegung einer Drahtschleife durch ein Magnetfeld elektrischer Strom erzeugt wird. Mit der Entwicklung des Wechselstroms wurden zentrale Kraftwerke erschwinglich und fanden rasch weltweite Verbreitung.
„Im Jahr 1882 wurde im Pearl Street Power Station in New York erstmals ein Generator mit einer Dampfmaschine angetrieben, um die öffentliche Beleuchtung mit Strom zu versorgen. Damit wurde ein neues Kapitel in der Entwicklung der Elektrizität aufgeschlagen.“
In zentralen Kraftwerken gibt es verschiedene Methoden, andere Energieformen in Elektrizität umzuwandeln. Hierzu zählen rotierende Motorgeneratoren und Photovoltaikanlagen. Derzeit gibt es auf dem Markt etwa fünf Hauptarten der Stromerzeugung: Wärmekrafterzeugung (etwa durch Verbrennung von Kohle oder Erdgas), Kernkrafterzeugung, Wasserkrafterzeugung und erneuerbare Energien (etwa Windkraft und Solarenergie).
Fast die gesamte kommerzielle Stromerzeugung basiert auf der Umwandlung mechanischer Energie. Ein Generator ist das Hauptgerät, das kinetische Energie anhand des Prinzips der elektromagnetischen Induktion in elektrische Energie umwandelt. Unter elektrochemischer Stromerzeugung versteht man die direkte Erzeugung von Elektrizität durch chemische Reaktionen, wie sie beispielsweise in Batterien angewandt wird.
Der Photovoltaikeffekt ist der Prozess der Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie, hauptsächlich durch Solarmodule. Durch die Weiterentwicklung dieser Technologie sind die Kosten für die Stromerzeugung durch Solarenergie schrittweise gesunken und diese hat sich zu einer gängigen Stromquelle entwickelt.
Die Stromerzeugungsmuster und ihre Wirtschaftlichkeit unterscheiden sich je nach lokalem Bedarf und Ressourcenverfügbarkeit erheblich von Land zu Land. China, das bei der Stromerzeugung vorwiegend auf Kohle angewiesen ist, hat ganz andere Auswirkungen auf die Umwelt als die USA, die vorwiegend auf Atomkraft und Erdgas setzen.
„Laut einem Bericht der Internationalen Energieagentur muss die kohlenstoffarme Stromerzeugung bis 2040 85 % der weltweiten Stromproduktion ausmachen, um den Klimawandel zu bekämpfen.“
Zentrale Erzeugung ist der Prozess der Erzeugung von Elektrizität in Großkraftwerken und deren Lieferung an die Verbraucher über ein Netz von Hochspannungsleitungen, während dezentrale Erzeugung die Versorgung kleiner Verbraucher mit Elektrizität ist, insbesondere durch Nutzung von Solar- und Windenergie. Die Tendenz ist deutlich nach oben.
Da die weltweite Nachfrage nach erneuerbarer Energie steigt, müssen zentrale Kraftwerke in Zukunft den Anteil sauberer Energie, insbesondere Wind- und Solarenergie, erhöhen. Wenn die Menschheit die Herausforderungen des Klimawandels bewältigen kann, wie wird dann die Stromversorgung in den Städten der Zukunft aussehen?
In diesem Zeitalter des ständigen Wandels aktualisieren zentrale Kraftwerke ihre Technologie fortlaufend, um sich an Veränderungen im Strombedarf anzupassen und gleichzeitig die Auswirkungen auf die Umwelt zu berücksichtigen. Dies ist nicht nur eine technologische Herausforderung, sondern auch der Beginn eines gesellschaftlichen Dialogs. Wie kann dieser Dialog Ihrer Meinung nach unsere nachhaltige Zukunft fördern?