Der Super-Leitfaden zu Risikometriken: Warum reicht die Varianz nicht aus?!

Die Risikomessung ist ein wichtiges Konzept in der modernen Finanzmathematik. Finanzinstitute wie Banken und Versicherungsunternehmen müssen häufig sicherstellen, dass sie über ausreichend Kapital verfügen, um potenzielle Verluste abzufedern. Dies wird umso wichtiger, da die Marktvolatilität zunimmt. Traditionell wird die Varianz als Methode zur Risikomessung angesehen. In den letzten Jahren hat sich jedoch aufgrund der Veränderungen des Marktumfelds auch das Verständnis der Risikomessung erheblich gewandelt.

Die Risikomessung sollte sich nicht nur auf die Anzahl der Varianzen stützen, sondern eine umfassendere Bewertungsmethode sein.

Der Hauptzweck der Risikomessung besteht darin, die Reserven festzulegen, die für eine Reihe von Vermögenswerten (normalerweise Bargeld) gehalten werden sollten, damit die vom Finanzinstitut eingegangenen Risiken für die Aufsichtsbehörde akzeptabel sind. Vor dem Hintergrund der Marktvolatilität und der steigenden Anforderungen an das Risikomanagement beginnt man, die Aussagekraft der Varianz als Risikomaß zu hinterfragen.

Die Varianz oder Standardabweichung wird häufig als traditionelles Risikomaß verwendet. Allerdings wurden seine Grenzen allmählich deutlich. Die Varianz weist nicht die erforderliche Übertragbarkeit auf und ist nicht monoton, sodass ein ausschließliches Verlassen auf die Varianz bei der Risikobewertung zu falschen Entscheidungen führen kann.

Variationszahlen spiegeln extreme Situationen, die auf dem Markt üblich sind, nicht ausreichend wider.

Beispielsweise gilt für eine Zufallsvariable X, selbst wenn wir sie um eine Konstante a erhöhen, die Varianz Bleibt nach wie vor unverändert. Dies genügt, um zu verdeutlichen, dass die Varianz angesichts der extremen Volatilität, die auf einem Markt auftreten kann, möglicherweise keine aussagekräftige Risikobewertung ermöglicht.

Im Vergleich zur Varianz legen aktuelle Risikomessverfahren wie „At-Risk“ und „Excess Risk“ mehr Wert auf Marktvariabilität und Unsicherheit. Diese Methoden konzentrieren sich auf die Risiken extremer Szenarien. Sie verwenden beispielsweise den „erwarteten Fehlbetrag“, um die Bandbreite möglicher Verluste zu messen, und bieten so ein umfassenderes Bewertungsinstrument.

Lassen Sie uns darüber nachdenken, wie wir Risiken besser messen können.

In den letzten Jahren wurden kohärente Risikomaße und konkave Risikomaße in die Praxis umgesetzt. Diese neuen Methoden betonen bestimmte mathematische Eigenschaften wie Übertragbarkeit, Monotonie und Regularisierung, wodurch die Risiken auf dem Markt besser beschrieben und somit die Effektivität und Genauigkeit des Kapitalmanagements verbessert werden können.

In dieser sich rasch verändernden Finanzwelt werden traditionelle Ansätze zur Risikomessung zunehmend als unzureichend angesehen. Die Schaffung eines umfassenden Rahmens zur Risikomessung bleibt jedoch eine ungelöste Herausforderung. Der Markt muss nicht nur vergangene Risikoszenarien messen, sondern muss auch dringend mögliche Risikoszenarien in der Zukunft vorhersagen.

Zukünftige Risikokennzahlen sollten die Marktbedingungen ganzheitlicher bewerten.

In der Praxis haben Finanzinstitute damit begonnen, eine neue Generation von Risikomessinstrumenten einzuführen, um mit den komplexen Marktbedingungen fertig zu werden. Kennzahlen wie Überschussrisiko und erwarteter Fehlbetrag beispielsweise helfen nicht nur bei der Analyse des allgemeinen Risikos, sondern ermöglichen auch eine sensible Einschätzung von Marktausverkäufen und Liquiditätsrisiken.

Die tatsächlichen Bedürfnisse des Marktes und der Finanzaufsicht unter den neuen Umständen erfordern von uns eine umfassende Reflexion und Verbesserung der Standards zur Risikobewertung. Offensichtlich ist es nicht mehr umfassend und effektiv genug, sich bei der Kapitalerhaltungsstrategie ausschließlich auf die Varianz zu verlassen.

Daher lohnt es sich bei einer Neubetrachtung des Themas Risikomessung, darüber nachzudenken, in welche Richtung sich die Risikomessung in Zukunft entwickeln sollte, um sich an das sich ständig ändernde Marktumfeld und die regulatorischen Anforderungen anzupassen?

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