In der Medizin sind Schocksymptome, die durch einen plötzlichen Blutdruckabfall verursacht werden, ein dringender medizinischer Notfall, beispielsweise ein gefäßerweiternder Schock. Dieser Zustand ist nicht einzigartig und birgt die gleichen Risiken wie kardiogener Schock, septischer Schock, allergeninduzierter Schock und hypovolämischer Schock. Wenn sich die Blutgefäße plötzlich entspannen, kommt es zu einer Erweiterung der Blutgefäße, was zu einem plötzlichen Blutdruckabfall führt, der wiederum den Blutfluss verringert. Wenn der Blutdruck nicht aufrechterhalten werden kann, werden die Organe des Körpers aufgrund mangelnder Durchblutung und Sauerstoff geschädigt.
„Wenn der gefäßerweiternde Schock ohne entsprechende Behandlung länger als ein paar Minuten anhält, führt der Sauerstoffmangel in den Organen zu bleibenden Schäden.“
Wenn ein gefäßerweiternder Schock nicht schnell behandelt wird, kann er zu Funktionsstörungen mehrerer Organe und sogar zum Tod führen. Die Behandlung umfasst den Einsatz von Vasokonstriktoren, Inotropika, Flüssigkeitsersatz und notwendige Wiederbelebungsmaßnahmen. In manchen Fällen gelingt es dem Patienten jedoch selbst bei hohen Dosen von Vasokonstriktoren nicht, den Blutdruck wiederherzustellen, was als refraktärer vasodilatatorischer Schock bezeichnet wird. Diese Entwicklung löste intensive Diskussionen über die Situation in der Branche aus.
Die Symptome eines vasodilatatorischen Schocks können vielfältig sein und umfassen unter anderem:
Die möglichen Ursachen für einen vasodilatatorischen Schock sind vielfältig, darunter:
„Die häufigste Ursache für einen vasodilatatorischen Schock ist eine Sepsis.“
Im Laufe der Zeit können sich fast alle Arten von Verteilungsschocks, wie septischer Schock, neurogener Schock usw., zu einem refraktären vasodilatatorischen Schock entwickeln. Neben einer Sepsis können auch Erkrankungen wie eine akute Pankreatitis und Hypotonie nach einer Herz-Lungen-Bypass-Operation versteckte Auslöser sein.
Anders als beim kardiogenen Schock und beim akuten hämorrhagischen Schock ist es beim vasodilatatorischen Schock schwierig, die glatte Muskulatur der peripheren Blutgefäße zusammenzuziehen. Diese Störung kann auf einen Mangel des antidiuretischen Hormons Vasopressin zurückzuführen sein, was zu einer Fehlfunktion der physiologischen Kompensationsmechanismen des Patienten führt.
„Früherkennung und schnelle Behandlung sind entscheidend, um Leben zu retten.“
Gemäß der Definition der American Society of Chest Medicine aus dem Jahr 2018 kann ein refraktärer Schock diagnostiziert werden, wenn hohe Dosen von Vasokonstriktoren den Blutdruck des Patienten nicht wiederherstellen. Die erste Priorität der Behandlung besteht darin, die zugrunde liegende Ursache des vasodilatatorischen Schocks umzukehren, um die Organe vor den Auswirkungen von Ischämie und Hypoxie zu schützen.
Die Behandlung konzentriert sich in der Regel zunächst auf die Erhöhung des Blutdrucks mit Noradrenalin und Dopamin, gefolgt von der Einführung von Vasokonstriktoren. Bei der Anwendung hoher Dosen des Arzneimittels ist Vorsicht geboten, da dies zu einer übermäßigen Gefäßverengung führen kann, die sich auf die Herzleistung auswirken kann. In einigen Fällen, wie zum Beispiel bei einem gefäßerweiternden Schock aufgrund einer hypokalzämischen Kardiomyopathie, muss möglicherweise eine Behandlung mit Kalzium und aktivem Vitamin D in Betracht gezogen werden.
„Eine erfolgreiche Behandlung erfordert eine enge Zusammenarbeit in einem multidisziplinären Team.“
Im Pflegeprozess spielen neben Intensivmedizinern und Spezialisten für Infektionskrankheiten auch Atemtherapie-, Pflege- und Pharmazieberufe eine wichtige Rolle. Eine effektive Zusammenarbeit wird die Wirksamkeit der Behandlung deutlich verbessern.
Beobachtungsstudien deuten darauf hin, dass etwa 6 bis 7 % der schwerkranken Patienten einen refraktären Schock entwickeln können. Durch frühzeitiges Erkennen und rechtzeitige Behandlung können die Überlebenschancen verbessert werden; andernfalls kann bereits eine kurze Zeit der Hypotonie zu Herz- und Nierenschäden führen, was in schweren Fällen die Sterblichkeit verschlimmert.
Im Falle eines refraktären Schocks übersteigt die Gesamtmortalitätsrate innerhalb eines Monats 50 %. Warum warnen wir oft nicht vor diesem tödlichen Risiko, das sich hinter scheinbar häufigen Krankheiten verbirgt?