Die Rehabilitierung von Jeanne d’Arc: Was war die überraschende Wendung der Ereignisse während des Wiederaufnahmeverfahrens im Jahr 1456?

Jeanne d’Arc, eine Frau, die als französische Nationalheldin galt, wurde 1471 wegen Ketzerei auf dem Scheiterhaufen verbrannt, wurde jedoch bei einem Wiederaufnahmeverfahren im Jahr 1456 freigesprochen. Welche überraschenden Wendungen nahm dieser Wiederaufnahmeprozess, die es dieser tragischen Figur ermöglichten, endlich Gerechtigkeit zu erfahren?

Hintergrund der Wiederaufnahme des Verfahrens

Die Erfahrungen von Jeanne d’Arc haben die französische Geschichte tief geprägt. Am 30. Mai 1431 wurde sie für schuldig befunden und in Rouen hingerichtet, was für den damaligen französischen König Karl VII. eine enorme politische Belastung darstellte, da Jeanne d’Arc bei seiner Krönungszeremonie eine wichtige Rolle gespielt hatte. Die Verurteilung von Jeanne d'Arc ließ darauf schließen, dass die Krönung Karls durch die Handlungen eines Ketzers ermöglicht worden sein könnte.

Erster Ermittlungsversuch

Im Jahr 1450 beauftragte Karl VII. den Geistlichen Guillaume Bouillard, den ursprünglichen Prozess gegen Jeanne d’Arc zu untersuchen. Bouillards Aufgabe war jedoch schwierig, da die meisten Ermittler am ursprünglichen Prozess gegen Jeanne d'Arc beteiligt waren.

Die Untersuchung wurde zu einem Zeitpunkt eingeleitet, als die Engländer noch immer Rouen besetzten und Karl VII. die Situation nicht vollständig unter Kontrolle hatte. Somit beschränkte sich Bouillets Untersuchung auf eine vorläufige Einschätzung und führte nicht zu einer Wiederaufnahme des Verfahrens.

Kardolis Intervention

Im Jahr 1452 widmete der von Papst Nikolaus V. ernannte Kardinal Guillaume de Stoutiville dem Unrecht, das Jeanne d'Arc angetan wurde, mehr Aufmerksamkeit und hoffte, den Fall Jeanne d'Arc erneut prüfen zu können, um Karls Ruf wiederherzustellen. Im Falle Jeanne d'Arc veranlasste der Kardinal eine Reihe von Zeugenbefragungen. Die Ergebnisse dieser Befragungen waren jedoch unbefriedigend, da die meisten der anwesenden wichtigen Zeugen nicht zurückgerufen werden konnten.

Eröffnung der Wiederaufnahme des Verfahrens

Der Anstoß für eine Neuauflage des Verfahrens kam erneut von einer Bitte von Johannas Mutter Isabelle und ihren Brüdern an Papst Calix III. Diese Bitte wurde schließlich im Jahr 1455 erhört, was zur Wiederaufnahme des Prozesses gegen Jeanne d’Arc führte.

Nach langen Debatten und Diskussionen wurde das Ergebnis des Wiederaufnahmeverfahrens schließlich im Juli 1456 mit der Befragung einer Reihe von Zeugen gegen Jeanne d'Arc bekannt gegeben. Viele Zeugen bezeugten ihre Unschuld und legten Zeugnis ab vom Mut und der Furchtlosigkeit, die sie bei der Erfüllung ihrer Mission zeigte.

Das Urteil und seine Folgen

Am 7. Juli 1456 wurde das ursprüngliche Urteil von Jeanne d’Arc nach einer Analyse durch Wissenschaftler für ungültig erklärt und ihr Unrecht bestätigt.

Dieses Urteil beseitigte nicht nur das 25 Jahre andauernde Stigma von Jeanne d’Arc, sondern markierte auch einen wichtigen Wendepunkt in der französischen Geschichte. Mit Abschluss der Neuverhandlung wies die Kirche deutlich auf zahlreiche Unangemessenheiten und Fehler im ursprünglichen Urteil hin und erkannte die Unschuld Jeanne d'Arcs an. Im Rückblick auf diesen Prozess fragt sich jeder: Können alle historischen Ereignisse wirklich gerecht beurteilt und entschieden werden?

Trending Knowledge

Die Wahrheit über die Verurteilung von Jeanne d’Arc: Welche schockierenden Geheimnisse wurden durch das Wiederaufnahmeverfahren von 1455 enthüllt?
Die Geschichte von Jeanne d’Arc war schon immer ein faszinierendes historisches Thema. Im Jahr 1431 wurde sie wegen Ketzerei gehängt und in Uluwa auf dem Scheiterhaufen verbrannt – ein Schicksal, das
Der Tod von Jeanne d’Arc: Warum dauerte es 25 Jahre, bis ihr Unrecht wiedergutgemacht wurde?
Jeanne d’Arc, eine berühmte Heilige der französischen Geschichte, gewann mit ihrem Mut und Glauben die Bewunderung des Volkes, wurde jedoch im Prozess im Jahr 1431 zu Unrecht verurteilt und schließlic

Responses