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Featured researches published by Hans-Werner Rotthauwe.


Journal of Molecular Medicine | 1965

Klinische und biochemische Untersuchungen bei Myopathien

Hans-Werner Rotthauwe; Sabina Kowalewski

ZusammenfassungEs wurden klinische und biochemische Untersuchungen bei 49 Patienten mit progressiver Muskeldystrophie durchgeführt. Davon gehörten 2 Patienten zum dominant autosomalen Typ (Typ I), 12 Patienten zum recessiv autosomalen Typ (Typ II) und 35 Patienten zum bösartigen rezessiv x-chromosomalen Typ (Typ IIIa). Die stärksten Serumenzymveränderungen wurden beim Typ IIIa gefunden. Während die Kreatinphosphokinase bei allen Patienten des Typ I, II und IIIa vermehrt war, wurden beim Typ I, II und im Endstadium des Typ IIIa Aktivitätssteigerungen der anderen Enzyme teilweise vermißt. Die Aktivität der Kreatin-Phosphokinase nimmt beim Typ IIIa mit zunehmendem Alter ab. Auffallend waren die sehr ausgeprägten Enzymveränderungen bei zwei Mädehen mit recessiv autosomaler Muskeldystrophie und Pseudohypertrophien der Waden. Bei Verlaufsuntersuchungen zeigten die Serumenzyme starke kurzfristige Aktivitätsschwankungen.Summary49 patients with progressive muscular dystrophy were examined clinically and biochemically. There were 2 patients with dominant autosomal type (type I), 12 with the recessive autosomal type (type II), and 35 with the severe recessive x-chromosomal type (type IIIa or type Duchenne). In all patients the creatine-phosphokinase activity was elevated. The highest activities of this enzyme were found in type IIIa. In type I, II, and the final stages of type IIIa elevations of other serum enzymes were absent in some patients. The activity of creatine-phosphokinase in type IIIa decreases with increasing age. The very high activities of the serum enzymes in two females with recessive autosomal type with pseudohypertrophy of the calves were conspiquous. In those patients who were examined repeatedly during the course of their disease considerable unexplained variations of the enzyme activities were observed.


Journal of Molecular Medicine | 1963

Die Haltbarkeit der Serum-Kreatin-Phosphokinase

Hans-Werner Rotthauwe; Manuel Cerqueiro

ZusammenfassungEs wurde die Stabilität der Kreatin-Phosphokinase im Serum von Patienten mit progressiver Muskeldystrophie bestimmt. Bei +20°C und +4°C tritt ein rascher Aktivitätsverlust ein, der bei Zimmertemperatur nach 6 Std rund 55% und nach 24 Std etwa 75% beträgt. Im Kühlschrank büßt die KPK in den ersten 6 Std etwa 15% und in 24 Std etwa 35% der Anfangsaktivität ein. Nach einer Woche beträgt die Aktivität bei Zimmertemperatur noch rund 20% und im Kühlschrank noch etwa 35% des Ausgangswertes. Bei Aufbewahrung in der Tiefkühltruhe tritt in den ersten 6 Std kein nennenswerter Aktivitätsverlust ein. Nach 48 Std bzw. einer Woche ist die Aktivität im Mittel um 10% bzw. 25% abgesunken. Bei 6stündiger Aufbewahrung im Eisbad wurde keine Aktivitätsänderung gefunden. Die Haltbarkeit der Kreatin-Phosphokinase wird mit den Literaturangaben über die Stabilität anderer diagnostisch wichtiger Serumenzyme verglichen.


Journal of Molecular Medicine | 1961

Research on the methodology of activity determination of creatine phosphokinase

Hans-Werner Rotthauwe; Semiramis Zurukzoglu-Sklavounou; Heidi Hammann

ZusammenfassungEs wurden eingehende Untersuchungen über die Methodik der Aktivitätsbestimmung der Kreatin-Phosphokinase mit Hilfe von reiner Kreatinphosphokinase und kreatinphosphokinase-haltigem Serum durchgeführt. Neben der Aktivitätsbestimmung über das in einer bestimmten Zeit aus Kreatinphosphat gebildete Kreatin wird vor allem die Bestimmung mit Hilfe des erstmals vonTanzer u.Gilvarg angegebenen DPNH-verbrauchenden optischen Testes empfohlen. Die Abhängigkeit der Reaktionsgeschwindigkeit im optischen Test von verschiedenen Faktoren wie Temperatur, ATP-, Magnesium-und Kreatinkonzentration und Anwesenheit von reduziertem Glutathion wurde geprüft und ein zur Bestimmung der Kreatin-Phosphokinase-Aktivität im Serum geeigneter Testansatz angegeben.Es wurden eingehende Untersuchungen uber die Methodik der Aktivitatsbestimmung der Kreatin-Phosphokinase mit Hilfe von reiner Kreatinphosphokinase und kreatinphosphokinase-haltigem Serum durchgefuhrt. Neben der Aktivitatsbestimmung uber das in einer bestimmten Zeit aus Kreatinphosphat gebildete Kreatin wird vor allem die Bestimmung mit Hilfe des erstmals vonTanzer u.Gilvarg angegebenen DPNH-verbrauchenden optischen Testes empfohlen. Die Abhangigkeit der Reaktionsgeschwindigkeit im optischen Test von verschiedenen Faktoren wie Temperatur, ATP-, Magnesium-und Kreatinkonzentration und Anwesenheit von reduziertem Glutathion wurde gepruft und ein zur Bestimmung der Kreatin-Phosphokinase-Aktivitat im Serum geeigneter Testansatz angegeben.


Journal of Molecular Medicine | 1964

Das Verhalten der Bilirubinfraktionen bei verschiedenen Ikterusformen im Säuglingsalter

Sabina Kowalewski; G. Flatz; Hans-Werner Rotthauwe

ZusammenfassungIn 120 Seren von Neugeborenen und Säuglingen wurden die Fraktionen des Serumbilirubins nach der Lösungsmittelverteilungsmethode (Eberlein) bestimmt. Die Übereinstimmung mit der Diazomethode (Jendrassik undGrof) war für das Gesamtbilirubin befriedigend.Frühgeborene und Neugeborene mit Morbus haemolyticus neonatorum hatten hohe Konzentrationen von freiem Bilirubin bei relativ starker Vermehrung der Monoglucuronidfraktion. Säuglinge mit Obstruktionsikterus verschiedener Genese zeigten die erwartete Vermehrung des Diglucuronids und wechselnd hohe Konzentration von Monoglucuronid.Ob eien Differentialdiagnose zwischen Gallengangsatresie und Säuglingshepatitis mit komplettem Verschluß mit Hilfe der Fraktionierung des Bilirubins möglich ist, scheint fraglich. Möglicherweise läßt das Verhalten des Quotienten, der aus der Summe von freiem Bilirubin und Monoglucuronid zu Diglucuronid errechnet wird, eine Unterscheidung zu.SummaryFractions of serum bilirubin were determined in 120 sera of infants usingEberleins solvent partition method. Total serum bilirubin values estimated byEberleins method and by the diazo method (Jendrassik andGrof) showed a satisfactory correlation.Prematures and newborns with morbus haemolyticus neonatorum showed high concentrations of free (unconjugated) bilirubin and a relatively high monoglucuronide fraction. Infants with obstructive icterus of various aetiology showed the expected increase of diglucuronide and varying concentrations of monoglucuronide.It remains questionable wether the differential diagnosis between medical and surgical jaundice is possible by use of the fractionation method. The data presented suggest that a differentiation may be possible by determining the ratio of the sum of monoglucuronide and unconjugated bilirubin and diglucuronide.


European Journal of Pediatrics | 1972

LDH-Isoenzyme im Muskel bei neuromuskulären Erkrankungen und bei Konduktorinnen der recessiv X-chromosomalen Muskeldystrophie (Duchenne)

Sabina Kowalewski; Hans-Werner Rotthauwe

This investigation includes 41 patients with neuromuscular diseases (15 recessive x-linked muscular dystrophy (MD) Duchenne, 1 recessive x-linked MD Becker-Kiener, 1 recessive x-linked scapulo-humero-distal type, 7 recessive autosomal MD, 3 congenital MD, 9 spinal muscular atrophy and 5 rare entities of neuromuscular diseases) and 26 carriers of Duchenne MD. Muscle specimens were taken from the quadriceps muscle. LDH isoenzymes were separated after homogenization by agar gel electrophoresis according to Wiemes method. The isoenzyme fractions were stained by a modified van der Helm technique. Histological examination (light microscopy) was done in all specimens. Most of the patients with MD Duchenne had marked changes in the LDH isoenzyme distribution with predominance of the hybrid fractions LDH-2, LDH-3 and LDH-4. LDH-5 was decreased or absent. There was no relation between the extent of the LDH changes and the clinical stage of disease or histological features. Similar abnormalities were observed in some patients with other types of MD but also in muscular atrophy. Neither the genetically definite carriers nor the possible carriers with elevated serum CPK and histological changes showed abnormalities in the LDH isoenzyme pattern. The problems of interpretation of a fetal-like LDH-pattern in neuromuscular diseases are discussed in respect to the interindividual variability of normal muscle LDH isoenzyme distribution.ZusammenfassungDie Untersuchungsserie umfaßt 41 Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen (15 recessiv x-chromosomale Muskeldystrophie (MD) Duchenne, 1 recessiv x-chromosomale MD Becker-Kiener, 1 recessiv x-chromosomale scapulo-humero-distale MD, 7 recessiv autosomale MD, 3 kongenitale MD, 9 spinale Muskelatrophien, 5 seltenere neuromuskuläre Erkrankungen) und 26 Konduktorinnen der Muskeldystrophie Duchenne. Muskelbiopsien wurden aus dem M. quadriceps femoris entnommen. Nach Homogenisierung wurden die LDH-Isoenzyme mittels Agargelelektrophorese nach Wieme und Enzymfärbung nach van der Helm identifiziert. Alle Muskelproben wurden lichtmikroskopisch untersucht. Die meisten Patienten mit Duchenne-MD hatten deutliche Veränderungen der LDH-Isoenzyme mit Überwiegen der hybriden Isoenzymfraktionen LDH-2, LDH-3 und LDH-4. Die LDH-5 war vermindert oder fehlte. Es bestand jedoch keine Beziehung zwischen dem Ausmaß der LDH-Isoenzymveränderungen und dem klinischen Stadium oder der Schwere der histologischen Befunde. Ähnliche LDH-Isoenzymmuster wie bei der MD wurden auch bei der spinalen Muskelatrophie und anderen neuromuskulären Erkrankungen gefunden. Weder die genetisch sicheren noch die möglichen Konduktorinnen mit pathologischer Muskelhistologie und erhöhter Serum-CPK-Aktivität zeigten Abweichungen im LDH-Isoenzymmuster. Die Probleme der Interpretation embryonaler LDH-Isoenzymmuster bei neuromuskulären Erkrankungen werden diskutiert.


European Journal of Pediatrics | 1973

[Identification of the carrier state in the severe recessive X-linked muscular dystrophy (Duchenne type). I. Assay of activated serum creatine kinase activity in serum (author's transl)].

Hans-Werner Rotthauwe; Sabina Kowalewski

SH-activated serum-CPK has been estimated in 84 carriers of X-linked muscular dystrophy type Duchenne. The series includes 6 definite, 5 probable and 73 possible carriers. In 83% of the definite, 60% of the probable and 37% of the possible carriers serum-CPK activities were elevated.ZusammenfassungEs wird über Ergebnisse der SH-aktivierten CPK-Bestimmung im Serum von 84 Konduktorinnen der Muskeldystrophie Typ Duchenne berichtet. Es handelt sich um 6 sichere, 5 wahrscheinliche und 73 mögliche, Konduktorinnen. 83% der sicheren, 60% der wahrscheinlichen und 37% der möglichen Konduktorinnen zeigten erhöhte CPK-Aktivitäten im Serum.


Journal of Molecular Medicine | 1965

Klinische und biochemische Untersuchungen bei Myopathien: III. Mitteilung Recessiv x-chromosomale Muskeldystrophie mit relativ gutartigem Verlauf

Hans-Werner Rotthauwe; Sabina Kowalewski


The Lancet | 1966

FEMALE CARRIERS OF MUSCULAR DYSTROPHY

Sabina Kowalewski; Hans-Werner Rotthauwe; Elisabeth Mölbert; M. Mumenthaler


Journal of Molecular Medicine | 1965

Klinische und biochemische Untersuchungen bei Myopathien: I. Mitteilung Serumenzyme bei progressiver Muskeldystrophie (Typ I, II, IIIa)

Hans-Werner Rotthauwe; Sabina Kowalewski


Journal of Molecular Medicine | 1965

Klinische und biochemische Untersuchungen bei Myopathien: II. Mitteilung Die Bedeutung der Serum-Kreatin-Phosphokinase und der Serum-Aldolase fr die Idendifizierung von Heterozygoten der recessiv x-chromosomalen Formen der progressiven Muskeldystrophie (Typ III a und b)

Hans-Werner Rotthauwe; Sabina Kowalewski

Collaboration


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