Jens Loenhoff
University of Duisburg-Essen
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Publication
Featured researches published by Jens Loenhoff.
Body & Society | 1997
Jens Loenhoff
Where is it written that only naming words, conceptual signs, language symbols can facilitate the sort of intersubjective communication about things which is necessary in human life? (Bühler, 1990: 120)
Archive | 2016
Juliane House; Jens Loenhoff
The authors of this chapter, who are associated with the disciplines translationstudies and communication studies respectively, have entered into a constructivedialogue about whether their two fields can be said to be related, wherecommon research interests are located and how the two fields might benefitfrom close cooperation. The authors list a number of contact points betweentheir disciplines, and they suggest common research paths that might be fruitfullyembarked on in the future.
Archive | 2015
Jens Loenhoff
Die Autoren des Buches Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit (1969), die Soziologen Peter L. Berger (*1927) und Thomas Luckmann (*1929), lernten sich Anfang der 1950er Jahre wahrend ihres Studiums an der Graduate Faculty of Political and Social Science der New School of Social Research in New York kennen. Die 1919 von Wissenschaftlern der Columbia University gegrundete Einrichtung bot innerhalb der 1933 gegrundeten University in Exile vom Nationalsozialismus verfolgten Wissenschaftlern die Gelegenheit, ihre Arbeit fortzusetzen zu konnen. Dazu gehorten neben anderen Claude Levi-Strauss, Roman Jakobson, Karl Lowith, Hannah Arendt, Leo Strauss, Alfred Schutz und Aron Gurwitsch, die eine pragende und nachhaltige Wirkung auf das Profil von Forschung und Lehre an der New School hatten. Anfang der 1960er Jahre treffen Peter L. Berger und Thomas Luckmann dort erneut zusammen, diesmal als Professoren an der Graduate Faculty. Nach einigen gemeinsamen religions- und wissenssoziologischen Studien (Berger/Luckmann 1963, 1966; Luckmann/Berger 1964) planen sie eine grosere Publikation, die zunachst noch unter Beteiligung weiterer Schuler von Alfred Schutz (z. B. Maurice Natanson) realisiert werden sollte. Absicht der Autoren war die Erarbeitung einer wissenssoziologisch inspirierten und anthropologisch fundierten Gesellschaftstheorie, die als kritische Reaktion und Alternative zum damals popularen Strukturfunktionalismus von Talcott Parsons gedacht war. Was dieser stillschweigend voraussetzen musste und als nicht weiter klarungsbedurftig verstand, nahmen Berger und Luckmann zum Thema ihres weit uber die Grenzen der Soziologie hinaus rezipierten Schlusseltextes.
Archive | 2014
Frithjof Nungesser; Jens Loenhoff
Das Boxen gilt als » noble art « und » sweet science «; fur manche ist es ein » Handwerk « oder gar eine Form » monchischer Askese «, andere betrachten es hingegen schlicht als stupide, brutale oder sexistische Prugelei. Dieser schillernde Charakter scheint aber nur zum Teil zu erklaren, warum das Boxen auf die Soziologie immer wieder eine gewisse Faszination ausgeubt hat. Bei genauerer Betrachtung scheint es eher so zu sein, dass sich recht verschiedene » Faszinationspole « fur die soziologische Beschaftigung mit der pugilistischen Praxis identifizieren lassen und dass sie entsprechend aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet wird.
Archive | 2012
Jens Loenhoff
Wenn sich die diskursive Geltung von Propositionen und expliziten Stellungnahmen zu kritisierbarem Wissen rationalen Uberzeugungen verdankt, so unterliegt diesen Uberzeugungen eine Tiefenschicht unhinterfragter lebensweltlicher Selbstverstandlichkeiten, die uns jenseits aller reflexiven Einstellungen als praktische Gewissheiten gegeben sind. Spatestens mit behavioristischen, pragmatistischen und sprachkritischen Zweifeln an der transzendentalen Konstitution der Welt oder den mentalistischen Visionen einer Konstruktion der Wirklichkeit richtet sich der soziologische Blick auf gesellschaftliche Erzeugungspraktiken, die sich den primar kooperativen Prozessen zwischen Akteuren und einem mit der Handlungskoordination verschrankten Umgang mit Gegenstanden verdanken. Mit der Skepsis gegenuber einem entfesselten Konstruktivismus, der die Differenz zwischen den Modi praktischer Gewissheit und diskursiver Geltung uber denselben Leisten unhintergehbarer Kontingenzen zu schlagen gewillt ist, werden Probleme sichtbar, die nicht nur die epistemischen Praktiken diskursiver Plausibilitatsbeschaffung, sondern den Status der Evidenzquellen praktischer Gewissheiten selbst betreffen. Letztere sind vielfach angesprochen, kaum aber sorgfaltig expliziert worden.
Archive | 1992
Michael Hanke; Jens Loenhoff
Bestimmt man Kommunikation als symbolvermittelte Interaktion, so scheint das Spezifikum interkultureller Kommunikation vordergrundig in der Benutzung zweier verschiedener Sprachen zu liegen, wobei die Sprache zugleich als wichtigste Determinante der jeweiligen Kultur und als Medium der Kommunikation erscheint. Die Semiotik als allgemeine Zeichenwissenschaft analysiert den Zusammenhang zwischen Zeichengebrauch und Bedeutungskonstitution. Der mit der Pragmatisierung und der “Krise der Referenz” verbundene Abschied von der prazisen Bestimmbarkeit der Bedeutung und damit auch jener von einer exakten Ubersetzung ist mit der Entscheidung fur einen dynamischen Zeichenbegriff verbunden. Dieser ermoglicht die Erweiterung der Analyse der Kommunikations- und Ubersetzungsproblematik um die pragmatische Dimension, durch die der Zeichenbegriff in den Handlungszusammenhang der jeweiligen Lebenswelt gestellt wird. So wird die gleichzeitige Reflexion auf die kulturellen, soziologischen und linguistischen Elemente des Kommunikationsprozesses erst moglich. Die semiotische Dimension des Ubersetzungsproblems bildet damit einen integralen Bestandteil einer Theorie interkultureller Kommunikation.
Archive | 1992
Jens Loenhoff
Archive | 2001
Jens Loenhoff
kommunikation @ gesellschaft | 2003
Martin Friebel; Jens Loenhoff; H. Walter Schmitz; Olaf A. Schulte
Archive | 2015
Jens Loenhoff