Network


Latest external collaboration on country level. Dive into details by clicking on the dots.

Hotspot


Dive into the research topics where Mario Martini is active.

Publication


Featured researches published by Mario Martini.


Juristenzeitung | 2012

Der digitale Nachlass und die Herausforderung postmortalen Persönlichkeitsschutzes im Internet

Mario Martini

Im digitalen Zeitalter hinterlassen Nutzer im Internet unzahlige digitale Fusspuren. Verwaiste Online-Profile oder intime Nachrichten eines E-Mail-Accounts halt der Cyberspace grundsatzlich fur die Ewigkeit fest. Welches Schicksal die personlichen und geschaftlichen Internetdaten nach dem Tod erfahren, daruber macht sich kaum ein Nutzer Gedanken. Nicht nur in der Bevolkerung, auch in der Rechtswissenschaft ist der digitale Nachlass eine Terra incognita. Der Beitrag zeichnet rechtsdogmatische und rechtspolitische Orientierungslinien. Er zeigt auf, warum die Anwendungspraxis zahlreicher Account-Anbieter rechtswidrig ist.


Verwaltungsarchiv | 2018

Das neue Sanktionsregime der DSGVO – ein scharfes Schwert ohne legislativen Feinschliff

Mario Martini; David Wagner; Michael Wenzel

I. Epochenwende im unionalen Datenschutz-Sanktionsregime. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 II. Innere Sanktionssystematik der DSGVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165 1. Verhältnis zwischen Sanktionen und (anderen) aufsichtsrechtlichen Maßnahmen . . . . . 165 2. Sanktionsformen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167 a) Verwaltungsrechtliche Sanktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167 b) Strafrechtliche Sanktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168 c) Zivilrechtliche Sanktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168 d) Verhältnis der Sanktionsformen zueinander . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 III. Geldbußen (Art. 83 DSGVO) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 1. Regelungsgehalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 a) Systematik der Bußgeldtatbestände und Bußgeldhöhe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 b) Allgemeine Vorgaben des Art. 83 Abs. 1 DSGVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170 c) Unternehmen als Bußgeldadressat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171 aa) Unternehmensbegriff des Art. 4 Nr. 18 DSGVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171 bb) Kollision mit EG 150 Satz 3 DSGVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171 cc) Verhältnis zwischen verfügendem und erläuterndem Teil der DSGVO . . . . . . . . . 172 dd) Vorrang des verfügenden Teils . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174 2. Geldbußen gegen Behörden und öffentliche Stellen (Art. 83 Abs. 7 DSGVO; § 43 Abs. 3 BDSG-neu). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175 a) Ausgestaltung im Bundesrecht (§ 41 Abs. 1 Satz 1 BDSG-neu i. V. mit § 30 OWiG; § 43 Abs. 3 BDSG-neu) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175 b) Landesrechtliche Regelungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177 3. Verfahrensgarantien (Art. 83 Abs. 8 DSGVO). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177 a) Normative Vorgaben für das Bußgeldverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178 aa) »Allgemeine [...] Grundsätze des Unionsrechts und der Charta« . . . . . . . . . . . . . . 179 bb) Ausgestaltung durch den deutschen Gesetzgeber; insbesondere Regelung der Selbstbelastungsfreiheit in § 43 Abs. 4 BDSG-neu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179 (1) Die Selbstbelastungsfreiheit des § 43 Abs. 4 BDSG-neu als Ausdruck nationaler Verfahrensautonomie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180 (2) Zur Vereinbarkeit des § 43 Abs. 4 BDSG-neu mit Art. 83 Abs. 8 DSGVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181 b) Abgrenzung zwischen Verfahrensgarantien und dem materiellen Recht; insbesondere Verjährungsregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184 aa) Unterliegen datenschutzrechtliche Geldbußentatbestände der Verjährung? . . . . . 185 bb) Regelungskompetenz für Verjährungsregelungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185 (1) Befugnis des EDSA nach Art. 70 Abs. 1 lit. k DSGVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185 (2) Mitgliedstaatliche materiell-rechtliche Regelungsbefugnis aus Art. 84 Abs. 1 Satz 1 DSGVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187 (3) Mitgliedstaatliche verfahrensrechtliche Konkretisierungsbefugnis aus Art. 83 Abs. 8 DSGVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187 cc) Ausgestaltung der Verjährung im BDSG-neu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188 IV. (Zwischen-)Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189


Juristenzeitung | 2017

Algorithmen als Herausforderung für die Rechtsordnung

Mario Martini

Algorithmen, die im Maschinenraum moderner Softwareanwendungen werkeln, sind zu zentralen Steuerungsinstanzen der digitalen Gesellschaft avanciert. Immer nachhaltiger beeinflussen sie unser Leben. Ihre Funktionsweise gleicht aber teilweise einer Blackbox. Die in ihr schlummernden Risiken zu bandigen, fordert die Rechtsordnung heraus. Der Beitrag entwickelt erste Regulierungsideen, mit deren Hilfe sich die Wertschopfungspotenziale automatisierter digitaler Prozesse mit den Grundwerten der Rechtsordnung, insbesondere der informationellen Selbstbestimmung und Diskriminierungsfreiheit, versohnen lassen.


Deutsches Verwaltungsblatt | 2017

»Once only« versus »only once«: Das Prinzip einmaliger Erfassung zwischen Zweckbindungsgrundsatz und Bürgerfreundlichkeit

Mario Martini; Michael Wenzel

Formulare begleiten das Leben des Bürgers von der Wiege bis zur Bahre, heißt es im Volksmund. Dass die Verwaltung ihm Informationen abverlangt, die ihr bereits bekannt sind, nimmt der Citoyen ebenso mürrisch wie klaglos hin. Das sog. Once-only-Prinzip setzt dem einen regulatorischen Gegenentwurf entgegen: Die Verwaltung soll grundsätzlich alle ihr vorliegenden Daten nutzen, bevor sie diese dem Bürger erneut abringt. Die Implementierung des Prinzips hat sich gegenwärtig die Europäische Kommission auf die Fahnen geschrieben. So attraktiv der Grundgedanke auch ist: Er steht in einem Spannungsverhältnis zum datenschutzrechtlichen Zweckbindungsgrundsatz. Dieser ist von einem gegenläufigen Ansatz, dem Leitmotiv „only once“, getragen. Wie sich der Konflikt in dem Regime der DSGVO und des BDSG-neu sinnvoll auflösen lässt, analysieren die Autoren.


Verwaltungsarchiv | 2016

Wie neugierig darf der Staat im Cyberspace sein? Social Media Monitoring öffentlicher Stellen – Chancen und Grenzen

Mario Martini

I. Social Media Monitoring als Spürhund und Seismograph digitaler Kommunikationsbeziehungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 308 1. Auswertungspotenziale sozialer Netzwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311 2. Gegenstand eines Social Media Monitorings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312 3. Datenquellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312 4. Funktionsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313 5. Anwendungsfelder und Chancen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315 a) Kommerzielle Nutzung durch Private . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315 b) Öffentliche Stellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317 aa) Social Media Monitoring auf der Grundlage aggregierter Massendaten . . 317 (1) Politische Steuerung und Kommunikation der öffentlichen Verwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 318 (2) Bürgerpartizipation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 318 bb) Monitoring ad personam . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 319 (1) Nachforschungen der Melde-, Steuerund Sozialbehörden . . . . . . . 320 (2) Digitale Polizeiarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320 II. Verfassungsrechtlicher Handlungsrahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 321 1. Grundsatz: Grundrechtliche Vorbehaltsfreiheit einer Auswertung allgemein zugänglicher Quellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 321 2. Grenzen und Ausnahmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 322 a) Inanspruchnahme persönlichen Vertrauens in die Kommunikationsbeziehung . . . 322 b) Systematische staatliche Zusammenführung allgemein zugänglicher Quellen zu einem Persönlichkeitsprofil. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325 III. Einfachgesetzliche Zulässigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 326 1. Einwilligung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 328 2. Gesetzliche Verarbeitungserlaubnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329 a) Erfüllung der in der Zuständigkeit der verantwortlichen Stelle liegenden Aufgabe – § 13 Abs. 1, § 14 Abs. 1 Satz 1 BDSG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 331 b) Erforderlichkeit des Monitorings zur Aufgabenerfüllung . . . . . . . . . . . . . . . . . 331 aa) Vorrang der Direkterhebung (§ 4 Abs. 2 BDSG) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332 (1) Gesetzliche Erlaubnis im Sinne des § 4 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 Alt. 1 BDSG? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332 (2) Natur der Verwaltungsaufgabe und unverhältnismäßiger Aufwand als Ausnahme vom Direkterhebungsgrundsatz (§ 4 Abs. 2 Nr. 2 BDSG) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334 bb) Zwischenergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 336 c) Befreiung von der Zweckbindung bei der Nutzung allgemein zugänglicher Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 336


Archive | 2013

Wenn ich einmal soll scheiden…: Der digitale Nachlass und seine unbewältigte rechtliche Abwicklung

Mario Martini

Im digitalen Zeitalter hinterlassen Nutzer im Internet unzählige digitale Fußspuren. Kaum ein Nutzer macht sich darüber Gedanken, welches Schicksal diese Unmengen an persönlichen und geschäftlichen Daten nach dem Tod erfahren. Das Internet verwischt die Spuren jedenfalls nicht. Verwaiste Online-Profile, womöglich das digitale Abbild eines erfüllten Lebens auf der Timeline, oder intime Nachrichten eines E-Mail-Accounts hält der Cyberspace grundsätzlich für die Ewigkeit fest. Wie die Rechtsordnung auf die Herausforderungen reagieren soll, die mit einem Nachlass verbunden sind, der an einem von Raum und Zeit entrückten Ort der Unvergänglichkeit begraben ist, ist noch weitgehend ungeklärt. Der Beitrag entwickelt rechtsdogmatische und rechtspolitische Antworten.


Archive | 2013

Facebook, Google & Co.

Hermann Hill; Mario Martini; Edgar Wagner


Neue Juristische Wochenschrift: NJW | 2010

Zur Kasse bitte...! Die Bankenabgabe als Antwort auf die Finanzkrise - Placebo, Heilmittel oder Gift?

Mario Martini


Archive | 2015

Big Data als Herausforderung für das Datenschutzrecht und den Persönlichkeitsschutz

Mario Martini


Archive | 2014

Vom heimischen Sofa in die digitale Agora: E-Partizipation als Instrument einer lebendigen Demokratie?

Mario Martini

Collaboration


Dive into the Mario Martini's collaboration.

Researchain Logo
Decentralizing Knowledge