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Publication
Featured researches published by Markus Pock.
Wiener Klinische Wochenschrift | 2009
Manfred Neuberger; Markus Pock
SummarySmoking prevalence in minors has increased considerably since 1986. In comparison to other European countries, smoking rates in 15-year-old students are the highest in Austria. Goal of our study was the estimation of government earnings from tobacco consumption of minors in Austria. METHODS: Tobacco tax paid by adolescents aged 11 to 17 years was estimated from smoking prevalences and taxation of cigarettes. RESULTS: In 2006 state revenues from cigarette consumption of minors in Austria amounted to 60.5 million Euro. DISCUSSION: Up to now the fight against business interest of the tobacco industry in Austria has been mainly left to volunteers. Therefore we suggest the funding a professional agency, independent from state budget and interest groups, by a tobacco prevention fund which is financed by the revenues from cigarettes smoked by youth. The mission of this fund should be to lower smoking incidence and smoking prevalence among minors. The WHO framework convention on tobacco control, ratified by Austria in 2005, should be considered in the next amendments of the tobacco law. The efforts of the European Union to reduce tobacco consumption should be supported also by Austria. For this purpose the tobacco prevention fund – similar to the regulation in Switzerland – would give the financial background.ZusammenfassungDie Raucherprävalenz stieg bei Jugendlichen seit 1986 stark an. Bei 15-jährigen Schülern erreichte Österreich im europäischen Vergleich die höchste Raucherquote. Ziel der folgenden Studie war die Schätzung der Einnahmen des Österreichischen Staates aus dem Tabakkonsum von Minderjährigen. METHODE: Die im Rahmen internationaler Studien auch in Österreich erhobenen Prävalenzen des Tabakkonsums von Kindern und Jugendlichen wurden mit Daten zur Tabakbesteuerung zusammengeführt, um das Tabaksteueraufkommen von Elf- bis Siebzehnjährigen zu schätzen. ERGEBNISSE: Im Jahr 2006 betrugen die Einnahmen des Staates aus dem Zigarettenkonsum von Minderjährigen etwa 60,5 Millionen Euro. DISKUSSION: Da in Österreich bisher fast nur ehrenamtlich Engagierte gegen die Geschäftsinteressen der Tabakindustrie kämpfen, wird zur Diskussion gestellt, aus den Mitteln dieser Tabaksteuereinnahmen einen vom Bundeshaushalt und von Interessengruppen unabhängigen Tabakpräventionsfonds zu speisen, dessen Aufgabe es sein sollte, die Inzidenz und Prävalenz des Tabakrauchens unter Jugendlichen zu senken. Das Rahmenübereinkommen der WHO zur Tabakkontrolle, das Österreich 2005 ratifizierte, sollte in der nächsten Tabakgesetznovelle berücksichtigt werden. Die Bemühungen der Europäischen Kommission zur Eindämmung des Tabakkonsums sollten auch von Österreich unterstützt werden, wofür der Tabakpräventionsfonds – ähnlich wie in der Schweiz – eine finanzielle Basis wäre.
Pattern Recognition | 2010
Markus Pock; Thomas Czypionka; Manfred Neuberger
Aus reprasentativen Erhebungen zum Tabakkonsum in Osterreich, alters- und geschlechtsspezifischen attributablen Risiken fur spezifische Todesursachen und Inanspruchnahme sozialer Leistungen in Abhangigkeit vom Raucherstatus werden Kosten des Rauchens geschatzt und den Aktiva gegenubergestellt (Einnahmen durch Tabaksteuer und Entfall von Alterspensionen durch vorzeitigen Tod von Rauchern). Insgesamt ergab sich ein volkswirtschaftlicher Verlust von 511,4 Millionen Euro pro Jahr. Aus reprasentativen Schulerumfragen errechnet sich fur 2006 ein Tabaksteueraufkommen der 11- bis 17-Jahrigen von 60,5 Millionen Euro, die der Staat behielt, ohne in Tabakpravention zu investieren. Aufklarungskampagnen zu Folgen des Passivrauchens, die Rauchertherapie und die Bekampfung des Zigarettenschmuggels sollten aus der Tabaksteuer finanziert werden. Besonders der Tabakkonsum von Jugendlichen musste in Osterreich gesenkt werden, unter anderem indem die Tabaksteuer angehoben wird. (Zusammenfassung des Autors)
Wiener Klinische Wochenschrift | 2009
Manfred Neuberger; Markus Pock
SummarySmoking prevalence in minors has increased considerably since 1986. In comparison to other European countries, smoking rates in 15-year-old students are the highest in Austria. Goal of our study was the estimation of government earnings from tobacco consumption of minors in Austria. METHODS: Tobacco tax paid by adolescents aged 11 to 17 years was estimated from smoking prevalences and taxation of cigarettes. RESULTS: In 2006 state revenues from cigarette consumption of minors in Austria amounted to 60.5 million Euro. DISCUSSION: Up to now the fight against business interest of the tobacco industry in Austria has been mainly left to volunteers. Therefore we suggest the funding a professional agency, independent from state budget and interest groups, by a tobacco prevention fund which is financed by the revenues from cigarettes smoked by youth. The mission of this fund should be to lower smoking incidence and smoking prevalence among minors. The WHO framework convention on tobacco control, ratified by Austria in 2005, should be considered in the next amendments of the tobacco law. The efforts of the European Union to reduce tobacco consumption should be supported also by Austria. For this purpose the tobacco prevention fund – similar to the regulation in Switzerland – would give the financial background.ZusammenfassungDie Raucherprävalenz stieg bei Jugendlichen seit 1986 stark an. Bei 15-jährigen Schülern erreichte Österreich im europäischen Vergleich die höchste Raucherquote. Ziel der folgenden Studie war die Schätzung der Einnahmen des Österreichischen Staates aus dem Tabakkonsum von Minderjährigen. METHODE: Die im Rahmen internationaler Studien auch in Österreich erhobenen Prävalenzen des Tabakkonsums von Kindern und Jugendlichen wurden mit Daten zur Tabakbesteuerung zusammengeführt, um das Tabaksteueraufkommen von Elf- bis Siebzehnjährigen zu schätzen. ERGEBNISSE: Im Jahr 2006 betrugen die Einnahmen des Staates aus dem Zigarettenkonsum von Minderjährigen etwa 60,5 Millionen Euro. DISKUSSION: Da in Österreich bisher fast nur ehrenamtlich Engagierte gegen die Geschäftsinteressen der Tabakindustrie kämpfen, wird zur Diskussion gestellt, aus den Mitteln dieser Tabaksteuereinnahmen einen vom Bundeshaushalt und von Interessengruppen unabhängigen Tabakpräventionsfonds zu speisen, dessen Aufgabe es sein sollte, die Inzidenz und Prävalenz des Tabakrauchens unter Jugendlichen zu senken. Das Rahmenübereinkommen der WHO zur Tabakkontrolle, das Österreich 2005 ratifizierte, sollte in der nächsten Tabakgesetznovelle berücksichtigt werden. Die Bemühungen der Europäischen Kommission zur Eindämmung des Tabakkonsums sollten auch von Österreich unterstützt werden, wofür der Tabakpräventionsfonds – ähnlich wie in der Schweiz – eine finanzielle Basis wäre.
Archive | 2018
Markus Pock; Thomas Czypionka; Miriam Reiss; Gerald Röhrling
Archive | 2018
Thomas Czypionka; Markus Pock; Miriam Reiss; Gerald Röhrling
Archive | 2017
Thomas Czypionka; Markus Kraus; Markus Pock; Miriam Reiss
Archive | 2013
Thomas Czypionka; Susanne Mayer; Gerald Röhrling; Markus Pock
Archive | 2013
Thomas Czypionka; Susanne Mayer; Markus Pock; Gerald Röhrling; Maximilian Salcher
Archive | 2013
Thomas Czypionka; Markus Pock; Gerald Röhrling; Clemens Sigl
Archive | 2010
Markus Pock; Thomas Czypionka; Johannes Berger; Teresa Körner; Ludwig Strohner; Susanne Mayer