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Publication
Featured researches published by Thomas Jahn.
Archive | 2011
Egon Becker; Diana Hummel; Thomas Jahn
Neben der Umweltsoziologie beschaftigen sich noch viele andere Wissenschaften mit den komplexen Beziehungen zwischen Gesellschaft und Natur. Zahlreiche disziplinare und interdisziplinare Forschungsansatze, theoretische Vorstellungen und Gegenstandsbestimmungen konkurrieren und koexistieren. Fur die einen zeigt sich darin eine Perspektivenvielfalt, die der Komplexitat des Gegenstands angemessen ist und die Moglichkeiten eroffnet, in kooperativen Forschungsvorhaben komplementare Erkenntnisse zu gewinnen. Fur andere ist der „Pluralismus konkurrierender Paradigmen” Ausdruck einer postmodernen Beliebigkeit, die akademische Rivalitaten und Ausschlussmechanismen legitimiert. Immer wieder werden Hoffnungen geweckt, ein ubergreifendes Rahmenkonzept konne die Beliebigkeit eindammen, die sich mit dieser Vielfalt ausbreitet. Die Kritiker des Pluralismus konnen dafur ein starkes Argument ins Feld fuhren: Wenn sich die Forschungen uber die Beziehungen zwischen Gesellschaft und Natur in einem breiten Spektrum unvertraglicher Konzepte verorten, dann ist nicht nur ein Vergleich ihrer jeweiligen Ergebnisse problematisch, es lasst sich auch nur schwer beurteilen, welchen wissenschaftlichen Fortschritt sie erbringen.
Springer-Verlag | 2008
Matthias Bergmann; Thomas Jahn
The project ‘Strategies for a Sustainable Urban Mobility’ (‘Stadtvertragliche Mobilitat – Handlungsstrategien fur eine okologisch und sozial vertragliche, okonomisch effiziente Verkehrsentwicklung in Stadtregionen’) is a good example of successful integration work. Researchers from a number of different disciplines, as well as planners from two model cities, formed the research group CITY:mobil and cooperated within this project to develop innovative research methods, on the one hand, and planning tools aimed at a more sustainable mobility in cities, on the other. The project was designed to integrate planning and technical aspects as well as economic, ecological and social goals. Thus, the rather complex task of knowledge integration and social integration by the project team was one of the central challenges within the research process. Therefore, after introducing the details of this specific research project, we conclude with a universal model for a transdisciplinary research process. This model can support researchers in planning and conducting the complex integration demands to meet the dual targets of integrated research results for the area of interest (i.e. the societal problems being the starting point of the research project), and of new interdisciplinary or disciplinary results (e.g. methods, concepts and theories).
Archive | 2008
Matthias Bergmann; Thomas Jahn
Qualitatsbeurteilungen in Wissenschaft und Forschung, etwa im Rahmen eines Peer Review, stutzen sich in aller Regel auf Masstabe, die auf tradierten disziplinar gepragten Kulturen, Regeln und Standards beruhen — bedienen sich also impliziter, meist qualitativer Masstabe. Zwar nimmt das Gewicht expliziter, rein quantitativer Messmethoden wie beispielsweise Zitationsindizes, sogenannter Impact Factors oder die Hohe eingeworbener Drittmittel deutlich zu, diese lassen aber facher- und disziplinenspezifische Methoden und Inhalte oft so weit auser Acht — verletzen also implizite Qualitatsmasstabe so stark —, dass sie zu Recht kritisiert werden.
Archive | 1991
Michael Scharping; Helmut Brentel; Frank Beckenbach; Fritz Reusswig; Christoph Görg; Thomas Müller; Thomas Jahn
Das Verhaltnis von sozialer Rationalitat und Natur in der Gesellschaftstheorie legt die jeweiligen basalen Annahmen uber den Begriff des Sozialen fest. Uber grundbegriffliche Differenzen hinweg ist es allerdings der Dualismus von Natur und Gesellschaft, der solchen Differenzen noch vorhergehend Einheitlichkeit in dieser Hinsicht erzeugt: soziale Rationalisierung erscheint als unabhangig von Fragen des Naturbezugs von Gesellschaften. So partizipiert das Verstandnis sozialer Rationalitat am vorherrschenden modernen Vernunftbegriff und dessen subjektiver, formal-methodischer Pragung. Die Ubertragung der Selbstbezuglichkeit dieses zum Rationalitatsverstandnis sich wandelnden Vernunftverstandnisses auf das Soziale droht die Materialitat des gesellschaftlichen Bezugs auf Natur — die der Individuen wie die ausere — zum Verschwinden zu bringen bzw. als ein Nicht-Soziales oder Vor-Soziales zu definieren. Darin scheinen z.B. kommunikative Rationalitat und Arationalitat systemischer Differenzierung, aber auch okonomische Rentabilitat und technische Effizienz ubereinzukommen.
Ecological Economics | 2012
Thomas Jahn; Matthias Bergmann; Florian Keil
Ecological Economics | 2013
Kurt Jax; David N. Barton; Kai M. A. Chan; Rudolf de Groot; Ulrike Doyle; Uta Eser; Christoph Görg; Erik Gómez-Baggethun; Yuliana Griewald; Wolfgang Haber; Roy Haines-Young; Ulrich Heink; Thomas Jahn; Hans Joosten; Lilin Kerschbaumer; Horst Korn; Gary W. Luck; Bettina Matzdorf; Barbara Muraca; Carsten Neßhöver; Bryan G. Norton; Konrad Ott; Marion Potschin; Felix Rauschmayer; Christina von Haaren; Sabine Wichmann
Sozialwissenschaften 2012 | 2012
Matthias Bergmann; Thomas Jahn; Tobias Knobloch; Wolfgang Krohn; Christian Pohl; Engelbert Schramm
Futures | 2015
Thomas Jahn; Florian Keil
Archive | 2010
Matthias Bergmann; Thomas Jahn; Tobias Knobloch; Wolfgang Krohn; Christian Pohl; Engelbert Schramm
Sozialwissenschaften 2012 | 2012
Matthias Bergmann; Thomas Jahn; Tobias Knobloch; Wolfgang Krohn; Christian Pohl; Engelbert Schramm