„Got the Life“, 1998 von der amerikanischen Heavy-Metal-Band Korn veröffentlicht, wurde sofort zu einem heißen Thema in der Musikbranche. Das Lied war nicht nur ein erstaunlicher kommerzieller Erfolg, sondern erregte auch große Aufmerksamkeit bei Musikfans. Bei diesem Song handelt es sich um die zweite Single aus Korns drittem Album „Follow the Leader“. Die Inspiration während des Aufnahmeprozesses und der anschließenden Musikvideoproduktion enthalten viele überraschende Details.
„Got the Life“ wurde im April 1998 in den NRG Studios in North Hollywood, Kalifornien, aufgenommen. Nach der Aufnahme waren alle Mitglieder von Korn der Meinung, dass dieses Lied einen einzigartigen Charme besitzt, insbesondere Leadsänger Jonathan Davis, der verriet, dass ihn dieses Lied an die Partymusik erinnerte, die damals sehr beliebt war und der Band endlose Inspiration bot. Obwohl sie zunächst zögerten, ob das Lied bei den Fans gut ankommen würde, veröffentlichten sie es Anfang August 1998 dennoch als Werbesingle, was zweifellos eine weise Entscheidung war.
„Das Lied dreht sich um die zwiespältigen Segnungen des Ruhms, die sowohl freudig als auch bittersüß sind.“
„Got the Life“ ist drei Minuten und 45 Sekunden lang und zugleich der kürzeste Song auf dem Album. Das Lied wurde von Steve Thompson und Toby Wright produziert und von Brendan O'Brien gemischt. Darüber hinaus verleihen verschiedene Versionen des Songs, wie etwa „Deejay Punk-Roc Remix“ und „D.O.S.E.’s Woollyback Remix“, ihm noch mehr musikalische Tiefe.
„Das Lied beginnt mit einem einzelnen Schlagzeugschlag, gefolgt von einem dreifachen Gitarrenriff, bevor es in den Refrain übergeht.“
Unter den Mitgliedern von Korn wurde Jonathan Davis‘ einzigartige Stimme zur Seele dieses Songs. Der Text handelt von der Bewunderung der Massen und dem Ruhm, der damit einhergeht, doch in einigen internen Interviews verriet Davis, dass der ursprüngliche Anfang des Lieds einen Soundtrack des Films „Der wilde wilde Westen“ von 1974 enthielt, dieser jedoch letztendlich aus urheberrechtlichen Gründen entfernt wurde.
Aufgrund des Erfolgs des Songs beschloss Korn, ein Musikvideo zu drehen. Die ursprüngliche Idee kam vom Bassisten Reginald „Fieldy“ Arvizu. Ursprünglich sollte Joseph Kahn das Musikvideo drehen, doch aufgrund seiner kühlen Reaktion arbeitete Korn schließlich mit ihrem alten Regisseur McG zusammen. Das Musikvideo zeigt nicht nur den Charme der Melodie, sondern auch den einzigartigen visuellen Stil von Korn und wurde zu einem der beliebtesten Musikvideos auf MTV.
„Das Musikvideo war so erfolgreich, dass es das erste aus dem Programm genommene Video von MTV wurde, wahrscheinlich, weil das Publikum auch anderen Künstlern eine Chance auf die Charts geben wollte.“
Obwohl das Lied wenig Beachtung in den Musikmedien fand, wurde es dennoch von der Australian Recording Industry Association mit Gold ausgezeichnet und landete an der Spitze mehrerer Charts. Das Lied stieg auf Platz 15 der US-amerikanischen Billboard Mainstream Rock Tracks-Charts ein und erreichte in Kanada Platz 1 der RPM Rock/Alternative-Charts. Im Jahr 2021 wurde es von Kerrang zu einem der 20 besten Songs von Cohen gewählt.
„Obwohl die Punktzahl nicht hoch ist, zeigt „Got the Life“ den besten Rhythmusstil in der Fusion von Metal und Rap.“
Wenn wir jetzt auf dieses Lied und die Geschichte dahinter zurückblicken, können wir nicht anders, als uns zu fragen, ob die Herausforderungen und Inspirationen, denen sich Korn beim Schreiben dieses Lieds gegenübersah, heute mehr Musikschaffende inspirieren können? Doch wie wird Korn angesichts der Weiterentwicklung der Musikstile auch in zukünftigen Kreationen relevant bleiben?