Florian Stoll
University of Bayreuth
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Publication
Featured researches published by Florian Stoll.
Archive | 2014
Nina Baur; Martina Löw; Linda Hering; Anna Laura Raschke; Florian Stoll
Die soziologische Kritik an wirtschaftswissenschaftlichen Modellen hat eine lange Tradition. Ausgangspunkt fast aller dieser Debatten ist das neoklassische Marktmodell, welches den Markt (Baur 2013a) isoliert von der Gesellschaft, vom Staat und von anderen Rahmenbedingungen analysiert. Auf idealen Markten ist der Wettbewerb vollkommen, und alle Marktakteure haben vollstandige Informationen uber Angebot, Nachfrage und Preisstrukturen. Weiterhin unterstellt die Neoklassik das Modell des homo oeconomicus, d. h. sie nimmt an, dass Akteure in sich konsistent handeln, uber eine klar definierte Praferenzstruktur verfugen und insofern zweckrational ihre eigenen Interessen verfolgen, als dass ihnen egal ist, an wen sie verkaufen bzw. von wem sie kaufen. Entscheidend ist allein, als Verkaufer den bestmoglichen Preis fur die grostmogliche Menge des verkauften Gutes zu erzielen und als Kaufer moglichst viele Guter zum geringstmoglichen Preis zu erwerben (Baur 2008a; Zafirovski 2007).
Archive | 2018
Dieter Neubert; Florian Stoll
The core of the ‘middle class narrative’ points to the purchasing power of the growing ‘middle class’ and its stimulating effect on the African economy. Promoted by the media and consultancies, the term appears to relate to a growing, homogeneous, financially fluid, and politically outspoken section of society. Against this background, the main aim of this chapter is to discuss critically the conceptual limitations of this term—the ‘African middle class’. To date, social structure analyses relating to the Global South have analysed socio-economic ‘strata’, or ‘class’ in a (neo-)Marxist or Weberian sense, or ‘class’ without specific parameters. The existence of a middle socio-economic stratum, however, does not imply the presence of a socio-culturally homogeneous ‘class’ in Marxian or Weberian terms. To analyse socio-cultural differentiation we propose two concepts developed in German sociology: ‘socio-cultural milieus’ and ‘small lifeworlds’.
Archive | 2014
Florian Stoll
Das Elend der Welt (1997b) und die Interventionen gegen den Neoliberalismus, spater vor allem in Gegenfeuer (2004e) abgedruckt, fallen in die letzte Phase vor Bourdieus Tod im Jahr 2002: Seit Beginn der 1990er Jahre agierte Bourdieu verstarkt ausserhalb des akademischen Milieus und griff durch zahllose Stellungnahmen in offentliche Debatten ein. Der Grund fur Bourdieus politisches Engagement waren neue Formen von Verelendung, die er im Frankreich der spaten 1980er Jahre erkannt hatte. Im Gegensatz zur in den Feinen Unterschieden (1982c) beschriebenen Klassengesellschaft (*Klasse) der 1960er und 1970er Jahre, in der die Mitglieder von Klassen sich durch okonomische, kulturelle und soziale *Distinktion lediglich voneinander abgrenzten, zeigten sich vermehrt neue Formen von Armut und Ausgrenzung. Der Bedeutungsverlust traditioneller Industriezweige und die Flexibilisierung der Produktion, aber auch Veranderungen im Bildungswesen waren die Ursache fur hohe Arbeitslosigkeit.
Archive | 2015
Dieter Neubert; Florian Stoll
Archive | 2014
Dieter Neubert; Florian Stoll
Archive | 2018
Azza Mustafa Babikir Ahmed; Delia Nicoué; Johanna Rieß; Johanna Sarre; Florian Stoll; Katharina Zöller
Africa Spectrum | 2018
Antje Daniel; Florian Stoll
Archive | 2017
Boike Rehbein; Florian Stoll
Archive | 2016
Antje Daniel; Sebastian Müller; Rainer Öhlschläger; Florian Stoll
Archive | 2016
Antje Daniel; Sebastian Müller; Florian Stoll