Stanislav Balík
Masaryk University
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Featured researches published by Stanislav Balík.
Archive | 2018
Stanislav Balík; Vít Hloušek
Der Beitrag verdeutlicht, dass die Verhaltniswahl zwar die Reprasentation politischer Interessen fordert, dies jedoch unter der Bedingung eines in Tschechien instabilen Parteiengefuges hinderlich fur die Regierungsbildung und –stabilitat sein kann. Trotz haufiger Wahlen zu verschiedenen Vertretungsorganen ist die Verbindung von Wahlern zu Reprasentanten nicht eng, sondern durch ein groses Misstrauen und einen geringen Anteil an Mitgliedschaften gepragt. Je tiefer die Ebene, desto schwacher ist die Rolle von Parteien. Das Parteiensystem entspricht dem extremen und polarisierten Pluralismus; nur 1996/1998 bis 2010/2013 gab es einen limitierten Pluralismus mit bipolarer Funktionslogik. Der Parteienwettbewerb umfasst neben dem soziookonomischen cleavage auch einen Streit uber die Beschaffenheit des Regimes und die Interpretation der Vergangenheit. Neu ist der Aufstieg von Unternehmerparteien, welche die Grenze zwischen wirtschaftlichen und politischen Interessen durchbrechen.
Czech Sociological Review | 2018
Peter Spáč; Petr Voda; Stanislav Balík; Michal Pink
Politicky motivovane rozdělovani veřejných prostředků, zname tež jako politika vykrmovani, se objevuje z řady důvodů. Jednim z nich je odměňovani politických spojenců a znevýhodňovani oponentů. Navzdory sirokemu rozsiřeni tohoto jednani jestě nebyl ve středni Evropě proveden výzkum tohoto problemu na jine než centralni urovni veřejne spravy. Existujici literatura se věnuje zejmena narodnim dotacnim programům, zatimco distribucni procesy na urovni nižsich administrativnich jednotek zůstavaji opomenuty. Tento text se zaměřuje na rozdělovani dotaci obcim ve Středoceskem kraji v letech 2014 – 2016. S využitim binarni logisticke regrese text analyzuje faktory vedouci k podpoře podane datacni žadosti a za pomoci negativni binomialni regrese pak odhaluje faktory ovlivňujici výsi ziskane dotace. Výsledky analýzy ukazuji, že stranicke vazby významně ovlivňuji sanci ziskat dotaci. Výse ziskane dotace je timto faktorem ovlivněna pouze před volbami, jinak stranicke vazby výsi ziskane dotace přilis neovlivňuji.
Archive | 2010
Stanislav Balík; Jan Holzer; Jakub Šedo
Mit der Debatte uber den Aufstieg und Fall demokratischer und nichtdemokratischer Regime uberschreitet die Politikwissenschaft den gewohnlichen Rahmen, der ihr gesetzt ist, und wendet sich einem Thema zu, das Gegenstand des Interesses aller Sozialwissenschaften ist. Aus der Perspektive der tschechischen bzw. tschechoslowakischen Politik und ihrer Entwicklung im 20. Jahrhundert wird dieses Thema weitgehend durch den Komplex „Kommunismus“ und die These abgedeckt, dieser habe hierzulande einen uberraschenden, gleichsam vom Himmel gefallenen Triumph gefeiert und dann ein ebenso uberraschendes Ende gefunden. Tatsachlich war das erste totalitare Modell in der Tschechoslowakei das Resultat einer auseren, der nationalsozialistischen Aggression (Marz 1939). Bei der kommunistischen Machtubernahme im Februar 1948 handelte es sich jedoch im Kern um die Durchsetzung totalitarer Verhaltnisse als systemische Folgen der soziopolitischen Entwicklungen im Lande selbst. Der erste erfolgreiche Trager eines totalitaren Modells, der deutsche Nationalsozialismus, wurde in den „pratotalitaren“ Jahren 1945-1948 zunachst durch den tschechischen „nationalen Sozialismus“ ersetzt, dann durch den tschechischen Kommunismus. Anders ausgedruckt: Zunachst wurde sich die tschechische Gesellschaft der Fahigkeit bewusst, ihre Rechnung mit einer konkreten sozialen Gruppe (den Deutschen) zu begleichen (Holzer 2001: 95f) , und in einem zweiten Schritt stellte der antidemokratische Akteur – wiederum mit Unterstutzung eines betrachtlichen Teils der Gesellschaft – eine Situation her, die es ihm ermoglichte, seine vom Klassenstandpunkt aus definierte gesellschaftliche Vision in die Tat umzusetzen.
Archive | 2009
Stanislav Balík; Jan Holzer
The aim of article is to confront the theoretical concept of temporary authoritarianism with the historical and political realities of, respectively, the late totalitarian and early democratic Czechoslovakia. The authors goal is to judge the degree to which the processes connected with the decline and fall of the communist regime in the Czechoslovak Socialist Republic (CSSR), and with the reinstatement of democracy in the country at the turn of the 1980s and 1990s, meet the definition and application of the concept of temporary authoritarianism.
Archive | 2009
Stanislav Balík
Archive | 2013
Stanislav Balík; Jiří Hanuš
Archive | 2005
Stanislav Balík; Lubomír Kopeček
Archive | 2010
Kateřina Vráblíková; Stanislav Balík; Ondřej Císař; Petr Fiala
Totalitarismus und Demokratie | 2008
Stanislav Balík; Jan Holzer; Lubomír Kopeček
Archive | 2003
Stanislav Balík