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Featured researches published by Uwe Jun.


Archive | 2007

Parteiensystem und Koalitionskonstellationen vor und nach der Bundestagswahl 2005

Uwe Jun

Wie nach keiner anderen Bundestagswahl in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland tauchten 2005 die unterschiedlichsten moglichen Koalitionskonstellationen in der offentlichen Diskussion auf: Da war von der „Ampel“ (SPD, FDP, Bundnis90/Grune), von „Jamaika“ (CDU/CSU, FDP, Bundnis90/Grune) oder eben der Grosen Koalition aus CDU/CSU und SPD die Rede. Einzelne Journalisten und fuhrende Parteimitglieder wollten selbst die Bildung einer „rot-rot-grunen-Koalition“ mit SPD, Linkspartei/PDS und Bundnis90/Grune nicht ganzlich ausschliesen. Auf welchem Weg und aus welchen Grunden kam es schlieslich zur Bildung der Grosen Koalition? Der Beitrag untersucht theoretisch-konzeptionell und gestutzt auf eine quantitativ wie qualitativ empirische Untersuchung der Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2005, welche Konstellationen realpolitisch denkbar sind, erwagt Argumente und Erklarungsansatze fur die Bildung der Grosen Koalition sowie das NichtZustandekommen der anderen Optionen und zieht daraus Schlussfolgerungen fur zukunftige Koalitionsbildungen wie fur die Strukturen des Parteien-systems auf Bundesebene nach der Bundestagswahl 2005.


Archive | 2008

Das Parteiensystem in Rheinland-Pfalz

Uwe Jun; Benjamin Höhne

60 Jahre nach Bildung der ersten Landesregierung aus einer Allparteienkoalition hat das Parteiensystem in Rheinland-Pfalz mehrere grundlegende Wandlungen vollzogen. Nach der Entstehungsphase des Parteiensystems folgte uber einen langjahrigen Zeitraum die CDU-Dominanz, die schlieslich durch die jungste Phase der Vormachtstellung der SPD abgelost wurde. Dieser Beitrag hat zum Ziel die verschiedenen Entwicklungsstufen des Parteiensystems herauszuarbeiten und auf die Grunde fur Wandlungsprozesse einzugehen. Dafur wurden zwei Zugange gewahlt: zunachst ein historischer und darauf folgend eine Analyse des Parteiensystems im Kontext des Wahlsystems und -verhaltens. Im vierten Kapitel zu den Wechselwirkungen zwischen rheinland-pfalzischem- und Bundesparteiensystem wird ausschlieslich auf SPD, CDU und FDP eingegangen, da sich nur diese drei Parteien langfristig im Landesparteiensystem etabliert haben. Abgeschlossen wird der Beitrag mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick auf die zukunftige Entwicklung des Parteiensystems.


Archive | 2009

Politische Parteien als Gegenstand der Politischen Soziologie

Uwe Jun

Politische Parteien1 sind ein zentraler Gegenstand der Politischen Soziologie: Sie sollen die gesellschaftliche Verankerung staatlicher Politik und deren Vermittlung gewahrleisten, sowie umgekehrt gesellschaftliche Interessen in die staatliche Sphare hineintragen (siehe Abbildung 1). Sie konnen als Kommunikations- und Vermittlungsagenturen „mit umfassender politischer Orientierungsfunktion“ (Sarcinelli 2007: 110) gelten. Da politische Parteien in modernen Demokratien ein nicht nur zentraler, sondern auch notwendiger Akteur des politischen Willensbildungsprozesses sind und gerade dort ihre gesellschaftliche Verankerung von eminenter Bedeutung ist, konzentriert sich dieser Beitrag auf die Rolle von Parteien in demokratischen Systemen. Der Parteienwettbewerb gilt als essentieller Bestandteil demokratischer Regierungsweise, die von einer funktionierenden Zivilgesellschaft unterstutzt werden soll. Die Konkurrenz um Wahlerstimmen soll dem politischen System Legitimitat durch Wahlen verleihen, zugleich Responsivitat gegenuber den Werten, Interessen und Forderungen der Burger gewahrleisten und durch Oppositionsrechte und dem Aufzeigen wahlbarer Alternativen einseitiger Machtkonzentration entgegenwirken. Im ersten Teil dieses Kapitels sollen daher die Position der Parteien in der demokratischen Gesellschaft und ihr Hineinwirken in die Wahlerschaft im Vordergrund stehen. Der Blick richtet sich in diesem gesamten Beitrag auf die Relevanz von politischen Parteien als gesellschaftliche Organisationen.


Archive | 2013

Typen und Funktionen von Parteien

Uwe Jun

Die Funktionsfahigkeit und Stabilitat reprasentativer Demokratien hangt wesentlich von der Erfullung der den politischen Parteien normativ zugeschriebenen, aber auch empirisch wahrnehmbaren Aufgaben ab. Jedenfalls wenn die Demokratien als Parteiendemokratien ausgestaltet sind, wie es seit Ende des 19. Jahrhunderts, spatestens mit Beginn der dritten Dekade des 20.


Archive | 2008

Die Parteien und Parteiensysteme der Bundesländer — Eine Einführung

Melanie Haas; Uwe Jun; Oskar Niedermayer

Der Gegenstand des vorliegenden Bandes — Parteien und Parteiensysteme auf der Ebene der Bundeslander — gehort in der deutschen Parteienforschung noch immer zu den eher wenig bearbeiteten Beschaftigungsfeldern. Auch wenn sich entlang der Rolle des bundesstaatlichen Aufbaus der deutschen Parteiorganisationen und des deutschen Parteiensystems ein inzwischen weit reichender und mit vielfaltigen Fragestellungen versehener Forschungszweig gebildet hat, gelten nationale Parteien und Parteiensysteme weiterhin als zentrale Bezugsgrosen der deutschen wie internationalen Parteiensoziologie. Vor allem an (vergleichenden) Gesamtdarstellungen der einzelnen Parteiensysteme der Bundeslander, ahnlich etwa der von (2004) herausgegebenen Gesamtschau bundesdeutscher Landerparlamente, fehlte es bislang vollig. Es sind zwar bis heute einige vergleichende Kompendien zu Einzelaspekten der nunmehr 16 Bundeslander erschienen oder in Planung1, jedoch beschaftigt sich keines davon explizit mit der Entwicklung von regionalen Parteiensystemen und Parteien. Diese Lucke schliest der vorliegende Band. Ziel ist es, einen systematischen Gesamtuberblick uber die Parteien und das jeweilige Parteiensystem in allen 16 Bundeslandern zu geben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Entwicklungen seit der politischen Vereinigung Deutschlands 1990. Daneben befassen sich zwei bundeslanderubergreifende Beitrage mit den Wechselwirkungen zwischen Bundes- und Landesebene, und eine Abhandlung analysiert in vergleichender Absicht die einzelnen Landesparteiensysteme unter dem Aspekt der Koalitionsbildung.


Archive | 2013

Parteien und Medien

Uwe Jun; Isabelle Borucki; Daniel Reichard

Parteien und Medien sind zentrale Akteure in modernen westlichen Demokratien. Auch und insbesondere, wenn es um die Politikvermittlung geht, nehmen politische Parteien als intermediare Organisation und Medien als zentrale Informationsvermittler und Interpret politischer Entscheidungen eine herausragende Stellung ein. Die Medien sind ein autonomer Akteur (Saxer 1998, Cook 2006, Marcinkowski 2005), der bei der Politikvermittlung und -darstellung in modernen Demokratien fur politische Parteien aufgrund veranderter Umweltbedingungen eine zunehmend bedeutungsvolle Rolle eingenommen hat: „The media is central to the conduct of party politics in modern democracies“ (Clark 2012: 173; vgl. auch Donges 2011).


Archive | 2017

Die Repräsentation von Armut durch politische Parteien

Uwe Jun; Tilman Heisterhagen; Simon Stratmann

Der Beitrag untersucht die politische Reprasentation von Armut in den politischen Parteien Deutschlands. Grundlage ist ein armutspolitisch aktualisiertes Modell parteipolitischer Konfliktlinien. Fur die Reprasentation von Armut ist neben der sozio-okonomischen (Markt versus Staatsinterventionismus) auch die sozio-kulturelle Dimension von Bedeutung (Meritokratie versus Egalitarismus). Das Modell zeigt insbesondere die Relationierung der Parteien in ihrer armutspolitischen Positionierung zueinander auf.


Archive | 2015

Der elektorale Verlierer der Regierung Merkel II: Gründe für den Absturz der FDP

Uwe Jun

Der groste Verlierer an der Wahlurne bei der Bundestagswahl 2013 war schnell gefunden: Der FDP gelang es erstmals in ihrer fast 70jahrigen Geschichte nicht, in den Bundestag einzuziehen. Mit nur 4,8 Prozent der abgegebenen Zweitstimmen scheiterte sie an der Funfprozenthurde.


Archive | 2019

Die SPD in der Ära Merkel: Eine Partei auf der Suche nach sich selbst

Uwe Jun

Die erneute Wahlniederlage der SPD bei der Bundestagswahl 2017 fiel nicht vom Himmel, sondern ist Ergebnis einer strukturell schwierigen Wettbewerbsposition der Partei, mittel- und langerfristiger Glaubwurdigkeitsprobleme, kurzfristiger Fehler im Wahlkampfmanagement sowie eines wenig wahlerwirksamen Personalangebots. Wie die verschiedenen Faktoren zusammenwirken und welchen Faktoren eine besonders hohe Relevanz zukommt, zeigt der Beitrag in einer Analyse der Entwicklung der Partei wahrend der Kanzlerschaft Angela Merkels. Dabei wird deutlich, dass nicht die Konstellation der Grosen Koalition wahrend der letzten Jahre hauptverantwortlich fur den elektoralen Niedergang der SPD ist – was allein schon die krisenhafte Situation nahezu aller sozialdemokratischen Parteien europaweit zeigt –, sondern dass eine geeignete sozialdemokratische Strategie im Parteienwettbewerb ebenso fehlt wie eine sozialdemokratische Erzahlung zur Politikgestaltung im 21. Jahrhundert. Eine reine Annaherung an traditionelle Werte reicht fur eine Wiedererlangung von Mehrheiten nicht aus.


Archive | 2018

Regierungskommunikation im Wandel – Politikwissenschaftliche Perspektiven

Isabelle Borucki; Uwe Jun

Der Wandel der Regierungskommunikation kann auf verschiedenste Phanomene zuruckgefuhrt werden: neben der Entwicklung hin zu verstarkter Medialisierung von Politik einhergehend mit Prozessen der Professionalisierung politischer Kommunikation steht auch der Prozess der Digitalisierung im Vordergrund. Alle diese Entwicklungen machen selbstverstandlich nicht vor Regierungen, Regierungszentralen und Ministerien halt und treffen die politische Vermittlungsarbeit dieser Institutionen im Kern.

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Sebastian Bukow

University of Düsseldorf

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